Deutsch-Turkmenisches Forum e.V.

© Deutsch-Turkmenisches Forum e.V., Berlin 2012

Archäologieausstellung: Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan

Die mehr als sechsjährigen Vorarbeiten von Prof. Dr. Hanno Schaumburg (Technische Universität Hamburg-Harburg) und Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss (Archäologisches Museum Hamburg) haben jetzt mit Unterstützung des Deutsch-Turkmenischen Forums e.V. zur Planung einer turkmenisch-deutschen Archäologieausstellung mit dem Titel: "Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan" geführt. Die Federführung auf deutscher Seite hat die Stiftung Preussischer Kulturbesitz zusammen mit dem Archäologischen Museum Hamburg und der Eurasienabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin. Die Ausstellung soll die im Ausland bisher weitestgehend unbekannte bronzezeitliche Hochkultur Turkmenistans der deutschen und westeuropäischen Bevölkerung nahe bringen. Im Mittelpunkt stehen die Ausgrabungen in Gonur Depe, einer einst blühenden Metropole des späten 3. und frühen 2. Jahrtausend v.Chr., zeitgleich mit den bedeutenden Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten. Die Ausgrabungsstätten liegen im Deltabereich des Murgab-Flusses und damit heute inmitten der Wüste Karakum. Einzigartig ist die Vollständigkeit der gewaltigen Stadtanlage aus archäologischer Sicht. Unter den Exponaten sind die Königsgräber besonders hervorzuheben. Grabbeigaben, wie Schmuck, Waffen, Ritualgeräte oder prachtvolle Gefäße aus Silber und Gold sollen im Rahmen von Margiana präsentiert werden.

Übergabe des Margiana-Flyers von Klaus-Jürgen Hedrich an Rashid Meredov, Vizepremier und Außenminister Turkmenistans